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Deutscher Hängegleiterverband

Allgemeine Informationen über unseren Flugsport

Wir über uns, Informatives zum Club

 

 

Personalien Vorstand

1. Vorsitzender:

Martin Walleitner

+49 175 4023388

2. Vorsitzender:

Richard Brandl

+49 171 7411248

Finanzvorstand:

Harald Seuß

+49 176 48819651

Sicherheitsreferent:

Tobias Bauer

+49 177 3818566

Pressereferent:

Noldi Schmid

+49 171 8169116

Sportwart Drachen:

Hermann Ulbricht

+49 178 8867764

Sportwart Gleitschirm:

Axel Stuckenberger

+49 170 9008048

Schriftführerin

Tina Rödel-Schmid

+49 171 3590149

 

 

Der Drachen- und Gleitschirmfliegerclub Tegernseer Tal im Überblick: 

 

Unser Club wurde 1975 gegründet und hat heute etwa 200 Mitglieder. Mit dem Fluggebiet Wallberg haben wir ein Gelände, das zwar mit seiner Hauptausrichtung Nord bis West und mittlerweile drei Startplätzen thermisch eher später am Tag aktiv ist, von dem aber trotzdem schon viele tausende von Streckenflugkilometern gestartet wurden.
1977 stellt der Club die Deutschen Meister im Drachenfliegen. 1981 überquert ein Clubmitglied mit dem Drachen als erster den Alpenhauptkamm.
1991 wird mit 101 km nach Golling der weiteste Flug mit dem Drachen vom Wallberg aus geschafft.
1982 fliegt der erste „Gleitschirm“ fußgestartet vom Wallberg, mit 5 Zellen und einem Gleitwinkel von 1:1 ist das aber ein ehemaliger Sprungschirm.
1987 wird aus dem DCTT mit der Aufnahme der Gleitschirme in den Club der DGCTT.
Ab 1992 wird am Wallberg mit dem Wallberg-XC der lange Zeit höchstdotierte Streckenflugwettbewerb für Gleitschirme in Deutschland ausgetragen. Bereits 1995 fliegt Torsten Hahne 191 Kilometer mit dem Gleitschirm nach Irdning in der Steiermark, das bleibt auch bis heute (März 2005) in Kilometern gerechnet der weiteste Flug vom Wallberg. Im Jahr 2000 fliegt Willi Brunner als erster Pilot vom Wallberg aus über den Alpenhauptkamm bis Bruneck im Pustertal.
Für Drachenflieger des Clubs findet der Mendepokal statt.
Damit Drachen- und Gleitschirmflieger auch einen gemeinsamen Wettbewerb haben, gibt es natürlich jedes Jahr eine Clubmeisterschaft, die meistens als Streckenflugwettbewerb ausgerichtet wird.
Wir stellen im Bereich Gleitschirm Europa-, Vizeweltmeister, Deutsche und Bayrische Meister und auch bei den Drachen im Jahr 2000 und 2002 eine Weltmeisterin. Den DHV-Streckenflugpokal OLC, jetzt DHV-XC dominieren unsere Clubmitglieder bis heute (im Jahr 2004 wurde etwas geschwächelt).
1985 wird die erste Ausgabe unserer Clubzeitschrift „flattergeier“ herausgegeben, die es bis heute auf 74 Ausgaben gebracht hat.
1994 wird eine über Telefon abrufbare Wetterstation eingerichtet.
Der DGCTT versucht durch verschiedene Arten der Sportförderung seine Clubmitglieder beim Engagement in Wettbewerben zu unterstützen. Außerdem wird jedes Jahr auch in der Theorie das Streckenfliegen durch diverse Vorträge gefördert.
Für die nicht so am Wettkampf interessierten Clubmitglieder gibt es verschiedene Funwettbewerbe, in denen mehr der Spaß als eine Platzierung im Vordergrund steht.
Die jährlich stattfindenden Clubausflüge gehen meistens ins Gebiete, in denen bei häufigem Wetterglück das Fliegen im Vordergrund steht, das Kulinarische aber auch nicht zu kurz kommt.
Bei den Seefesten am Tegernsee haben wir durch den Landeplatz „Point“ direkt am See und mit (vom Wetter abhängig) manchmal deutlich über hundert Piloten die Möglichkeit, unseren Sport in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine gelungene Bewirtung macht diese Feste, bei denen auch die wichtigsten Siegerehrungen stattfinden, zu einem Muss für Piloten, die öfter am Wallberg fliegen.
Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich Clubmitglieder zum Clubabend im Kaffee Kreuz, hier sind auch Interessenten an einem Clubbeitritt herzlich willkommen. 
Um den Wettkampfsport generell zu fördern, richtet der DGCTT verschiedene Wettbewerbe aus (der letzte war 2003 die Bayrische Meisterschaft der Drachen) oder stellt sein Gelände für Wettkämpfe zur Verfügung (German Cup).
2002 wird die Startproblematik am Startplatz Alm (bei starken thermischen Verhältnissen oder starkem Wind) durch die Zulassung eines neuen Startplatzes („Kircherl“) deutlich entschärft. Durch diese und vorangegangene Maßnahmen können die Unfallzahlen im Verhältnis zum hohen Startaufkommen im Lauf der Jahre immer mehr gesenkt werden.
Gäste sind bei uns jederzeit und herzlich willkommen, zur Information gibt es neben einer Infotafel im Bereich der Bergstation auch eine Broschüre, in der alles Wissenswerte über unser Fluggebiet zusammengefasst ist. Wir stecken viel Arbeit in das Gelände, unsere einzige Bitte ist, informiert euch, haltet euch an die Regeln und beachtet auch die Geländebesonderheiten (z.B. Adlerhorst, Landeanflug).

 

Historie

 

1974  Heini Gottschlicht und Peter Janssen fliegen mit ihren Rogallos erstmals von unseren Heimatbergen. Schnell wird der neue Sport von Vielen begeistert aufgenommen.Drachen

1975  Wird der DC Tegernseer Tal ins Leben gerufen, Toni Staudacher ist erster Präsident. Bei Wettbewerben geht es fast nur ums Ziellanden. Bojen, wenige hundert Meter auseinander liegend, müssen umflogen werden.

1976  Werden Flüge vom Wallberg noch von großem Aufsehen begleitet. Die aus dem Film »Heiter bis wolkig« bekannten Szenen von der Schulung am Bucherhang wurden von Günter Simmich eingefangen.

1977  Findet die Deutsche Meisterschaft an unserem Hausberg, dem Wallberg, statt. Heini Gottschlicht und Walter Feschtschenko gehen als Sieger in den Klassen »Hochleister« und »Standard« hervor. Kurt Weber fliegt mit seinem Adler bei Föhn die erste Strecke Brauneck-Benediktbeuern, 10 km.

1978  Beginnt Kurt Weber auch am Wallberg die Steckenfliegerei. Mit seinem Stratos dreht er 200 m über den Gipfel auf und segelt nach Aurach, 12 km.

1979  Wird am Wallberg mit der Thermikfliegerei begonnen. Kurt Weber stellt eine deutsche Bestleistung über 53 km im Streckenfliegen auf.

1980  Immer mehr Drachen versuchen sich im Streckenfliegen. Ein Flug nach Bayrischzell (18 km) gehört aber noch zu den guten Flügen.

1981  Kurt Weber überquert als erster den Alpenhauptkamm, vom Wildkogl nach Matrei in Osttirol.

Erster Gleitschirmstart1982  Fliegt zum erstenmal ein Gleitsegel vom Wallberg. Das Gerät von Noldi Kummer hat 5 Zellen, einen Gleitwinkel von 1:1 und war ursprünglich als Sprungschirm eingesetzt. Bei der bayrischen und deutschen Meisterschaft im Drachenfliegen belegen Hans Hagn und Walter Feschtschenko Plätze unter den ersten 10.

1983  Kurt Weber gewinnt innerhalb einer Maiwoche den Deutschen Streckenpokal. Montags fliegt er vom Venetberg nach Kufstein 125 km, Mittwochs vom Zillertal nach Niederöblarn 167 km und am Freitag wieder vom Zillertal nach St. Johann i.P. 104 km.

1984 Wird der Mende Pokal, ein Streckenwettbewerb für Drachen eingeführt, erster Sieger Hans Hagn mit einem Flug nach Grassau am Chiemsee, 50 km.

1985  Erscheint im März die erste Ausgabe des »Flattergeiers«, der Vereinszeitschrift. Die Kombination aus Skifahren und Fliegen kommt als neuer Wettbewerb erstmals auf. Der »Flyathlon«, ein Kombinationswettbewerb aus 1.000 m Schwimmen, 1.000 Höhenmeter Laufen und 1.000 Höhenmeter Fliegen wird eingeführt. Noldi Kummer segelt auf einem Hi Dream vor einer schwachen Kaltfront Ende März 82 km nach Salzburg und gewinnt den Mende Pokal, der erstmals aus drei Flügen gewertet wird. Am selben Tag ist Kurt Weber mit Christa Vogel im Doppelsitzerdrachen vom Tegelberg nach Garmisch unterwegs. Walter Heinrich übernimmt die Präsidentschaft.

1986  Hans Hagn siegt in der Clubmeisterschaft, die erstmals auch Streckenflüge beinhaltet und Noldi Kummer gewinnt den Mende Pokal.alter Drachen

1987  Werden die Gleitsegler im Drachenfliegerclub integriert. Aus dem DCTT wird der DGCTT. Markus Hanfstängl umrundet als erster das »Kufstein - Kanzelkehre - Dreieck« mit dem Drachen. Hans Hagn siegt im Mende Pokal und Kurt Weber gewinnt die Clubmeisterschaft.

1988  Hans Hagn erweitert bei der Clubmeisterschaft, die er gewinnt, die Strecken nach Westen und landet in Garmisch. Noldi Kummer gewinnt den Mende Pokal.

1989  Alois Adlhart gewinnt den Mende Pokal und Martin Ackermann die Clubmeisterschaft.

1990  Mit dem Gleitschirm überquert Stefan Mast erstmals das Inntal vom Wallberg aus und landet in Kössen. Noldi Kummer gewinnt den Mende Pokal.

1991  Gelingt im Rahmen der Clubmeisterschaft Kurt Weber mit seinem Bullet ein Flug nach Golling über 101 km. Dies ist bis heute noch der weiteste Drachenflug vom Wallberg. Noldi Kummer gewinnt den Mende Pokal.

1992  Beginn desWallberg XC Pokals für Gleitsegler. Erster Sieger Sepp Gschwendtner. Viele Erfolge nun auch im Gleitschirmsport. Europameister, Vizeweltmeister, Deutsche und Bayrische Meister durch Ernst Strobl, Babsi Lacrouts, Torsten Hahne, Sepp Gschwendtner, Christoph Kirsch und Dani Anke sind nur einige Namen aus der GS-Erfolgsmannschaft des DGCTT. Auch Welt-, Europa- und Deutschland-Bestleistungen werden aufgestellt. Der Streckenpokal in der Mannschaft wird fast jedesmal von DGCTT Mitgliedern gewonnen. Auch der Sieg in der Einzelwertung geht mehrfach an Mitglieder des Tegernseer Clubs. Sepp Gschwendtner (GS) und Oliver Straten (D) gewinnen den Mende Pokal.

1993  Den Wallberg XC Pokal gewinnt Torsten Hahne. Uli Schmid wird Clubmeister, Oliver Straten (D) und Torsten Hahne (GS) gewinnen den Mende Pokal. Der Versuch einer ersten gemeinsamen Clubmeisterschaft von Drachen und Gleitsegeln scheitert am ständigen Ostwind.

1994  Wetterstation, inzwischen über Telefon (08022/95137) allzeit abrufbar. Christoph Kirsch umrundet als erster mit dem Gleitschirm das »Kufstein - Kanzelkehre - Dreieck«. Den Wallberg XC Pokal gewinnt Christoph Kirsch, der auch die erste gemeinsame Clubmeisterschaft mit seinem Gleitsegel noch vor den besten zwei Drachen gewinnt. Stephan Rüttger (D) und Christoph Kirsch (GS) gewinnen den Mende Pokal.

1995  Torsten Hahne fliegt im Rahmen der Clubmeisterschaft mit seinem Gleitschirm über Kössen nach Irdning in der Steiermark 191 km und gewinnt . Den Wallberg XC Pokal gewinnt auch Torsten Hahne. Stephan Rüttger (D) und Torsten Hahne (GS) gewinnen den Mende Pokal.

1996  Der überwiegende Teil unseres Vereins kommt inzwischen aus der GS Sparte, wie auch unser neuer Präsident Bernd Hübner. Der »Flattergeier« erscheint erstmals mit farbigem Titel. Erstmals großes Fliegerfest. Mit dem Hans Hagn Gedächtnisfliegen vom Wallberg wird wieder für Leben am Wallberg auch in der Drachenszene gesorgt. Den Wallberg XC Pokal gewinnt Sepp Gschwendtner. Die Clubmeisterschaft gewinnt mit Michael Berger erstmals wieder ein Drachen. Sepp Gschwendtner (GS) und Noldi Kummer (D) gewinnen den Mende Pokal.

1997  Den Wallberg XC Pokal gewinnt mit Andi Straub erstmals ein »Nicht«-Clubmitglied. Sepp Gschwendtner wird Clubmeister und gewinnt bei den Gleitseglern den Mende Pokal, der bei den Drachen von Noldi Kummer gewonnen wird. Der Mitgliederstand beträgt 183. Die DHV Jahreshauptversammlung findet am Tegernsee statt.

1998  Der Germancup im Gleitschirmfliegen findet am Wallberg statt. Der Wallberg XC wird wieder von einem Clubmitglied, Sepp Gschwendtner gewonnen, der auch Clubmeister wird. Der Fly & Bike Wettbewerb reduziert sich nur zu einem Bergzeitfahren und wird von Klasper Fichtner gewonnen. Den Mendecup bei den Gleitschirmfliegern gewinnt ebenfalls Sepp Gschwendtner, bei den Drachenfliegern siegt Stephan Rüttger.

1999  Das Dreikönigsfliegen kann bei herrlichstem Flugwetter durchgeführt werde. Das Skifliegen wird nur ein Skiwettbewerb und von Plenagl Junior gewonnen. Der Clubausflug geht wieder nach Bassano. Erstmals veranstaltet der Club mit den Referenten Sepp Gschwendtner und Torsten Hahne ein Streckenflugseminar, dass auch von Nichtclubmitgliedern besucht werden konnte. Den hochinteressanten Vortrag verfolgen ca. 100 Zuhörer. Die Clubmeisterschaft findet bei schwachen Verhältnissen statt, Sepp Gschwendtner gewinnt mit großem Vorsprung.

2000  Das Dreikönigsfliegen mit Landung und Glühwein am Cafe Kreuz bietet Drachen- und Gleitschirmfliegern bei strahlendem Sonnenschein geeignete Wetterbedingungen.
Auch das Skifliegen im Februar findet unter reger Beteiligung statt.
Mitte März geht der Clubausflug nach Bassano, bei durchwachsenem Wetter muss trotzdem nicht über mangelnde Gaudi geklagt werden.
Zum Streckenflugseminar nach Kreuth finden über 50 angehende und auch schon erprobte Streckenflugpiloten ihren Weg.
Das Streckenflugwetter beschert heuer Hammertage, durch Willi Brunner wird der erste Flug über den Alpenhauptkamm vom Wallberg aus durchgeführt. Er sichert sich damit eine Prämie von 1.000 DM. Clubmitglied Regina Glas holt sich mit der Drachen-Damen-Mannschaft den WM-Titel.
Im Wallberg-XC werden ca. 2400 km gewertet, der Gewinner ist Burkhard Martens mit 427 Punkten. Im Rahmen des Rottacher Seefestes im Juli können Sachpreise im Wert von 10.000 DM vergeben werden. Das Seefest war übrigens nur was für wetterfeste Piloten, Regenschauer machten sowohl das Aufbauen als auch das Feiern und natürlich auch das Fliegen zu einer nasskalten Angelegenheit.

Im Mendecup steht Willi Brunner bei den Gleitschirmen mit 441 Punkten auf Platz 1, wie auch schon im Vorjahr. Bei den Drachen gewinnt Noldi Kummer mit 289 Punkten.
Die Clubmeisterschaft fällt nach Verschiebetermin witterungstechnisch bedingt aus.
Wir stellen mit Torsten Hahne einen Deutschen Meister im DHV-XC, mit Babsi Lacrouts die Gewinnerin der Damenwertung und mit der DGCTT-Mannschaft den Gewinner der Mannschaftswertung im DHV-XC.
Über 150 Besucher kommen Ende des Jahres zur 25-Jahr-Feier des DGCTT im Wallberg-Restaurant zusammen. Eine wirklich gelungene Feier in einem tollen und würdigen Rahmen.
Der DGCTT freut sich, daß 2000 ein ganz besonderer Preis ausbezahlt werden kann: Der Preis für die erste Alpenhauptkammüberquerung vom Wallberg. Die Prämie von DM 1000,-- geht an Willi Brunner. Willi flog am Montag, den 15. 05. 2000 vom Wallberg am Tegernsee bis Bruneck im Pustertal (Südtirol). Mit Basishöhen von über 4000 m am Alpenhauptkamm und dort natürlich um diese Jahreszeit noch immer tief unter Eis und Schnee vergrabenen Gipfeln war der Flug sicher ein Abenteuer. Der Drachen- und Gleitschirmfliegerclub Tegernseer Tal gratuliert herzlichst zu diesem herausragenden Flug. Die Prämie wurde im Rahmen der Wallberg-XC-Siegerehrung zum Rottacher Seefest am 19. Juli überreicht.

2001  Das Dreikönigsfliegen schont wegen tiefer Basis unsere Clubkasse (Glühwein Cafe Kreuz).
Der Clubausflug führt nach Meduno, ein neues Fluggelände, aber leider bekannte Wetterbedingungen. Regen stellt eine Herausforderung für gefestigte Fliegercharaktere dar.
Die Clubmeisterschaft im April findet unter schwierigsten Bedingungen statt, wie bei diesen Vorgaben zu erwarten, gewinnt Sepp Gschwendtner mit großem Vorsprung.
Das Streckenflugwetter beschert mit vielen sehr windstarken Tagen ein sehr anspruchsvolles Jahr. Im Wallberg XC werden 1.950 km gewertet, Willi Brunner gewinnt in der offenen Klasse mit 342 Punkten, Torsten Hahne in der Sportklasse mit 250 Punkten.
Das Seefest findet nach einmaliger Verschiebung bei gutem Flugwetter und mit über 100 Piloten (mit Landung auf der Point) statt. Ein würdiger Rahmen auch für die Siegerehrung und Preisvergabe des Wallberg-XC.
Im Mendepokal gewinnt, wie fast schon abboniert, Willi Brunner bei den Gleitschirmen mit 447 Punkten, bei den Drachen Stefan Rüttger mit 192 Punkten.
Das Hans-Hagn-Gedächtnisfliegen im Juli kann bei schwierigen Bedingungen Oliver Straten für sich entscheiden.
Wir stellen mit Sepp Gschwendtner einen Deutschen Vizemeister in der offenen Klasse im DHV-XC, mit Torsten Hahne einen Deutschen Meister in der Sportklasse. Außerdem geht, wie fast schon gewohnt, der Gewinn der Mannschaftswertung im DHV-XC an den DGCTT.
Anfang Oktober kann unser neuer Startplatz Kircherl (unterhalb der Wallberg-Kapelle) fertiggestellt werden, nur die offizielle Genehmigung lässt noch auf sich warten.

2002  Unser neuer Startplatz Kircherl ist offiziell genehmigt und stellt sich (vor allem bei viel Wind und/oder starker Thermik) als sehr geeignet heraus.
Bedingt durch die neuen Dokumentationsregeln im DHV-OLC (mit GPS und Höhenaufzeichnung) nehmen auch am Wallberg-XC mehr Piloten teil. 2002 ist streckenfliegerisch ein gutes Wallberg-Jahr. Es gewinnt in der offenen Klasse Willi Brunner mit 483 Punkten, in der Sportklasse kann sich Babsi Lacrouts mit 295 Punkten den ersten Platz sichern.
Den Mendecup entscheidet mit 675 Punkten Willi Brunner bei den Gleitschirmen und mit 239 Punkten Oliver Straten bei den Drachen für sich.
Der Clubausflug führt uns Mitte September nach Greifenburg. Man glaubt es kaum, es herrscht Traumwetter und auch unsere das erste Mal in diesem Rahmen stattfindende Clubmeisterschaft wird ein voller Erfolg. Gewinner ist Christoph Kirsch (d.Ä.).
Sepp Gschwendtner kann sich wieder den Deutschen Vizemeister-Titel in der offenen Klasse im DHV-XC, jetzt OLC (online contest) sichern, Christoph Kirsch (d.Ä.) wird Deutscher Meister in der Sportklasse. Babsi Lacrouts gewinnt überlegen die Damenwertung im OLC und, natürlich, holen wir uns auch wieder die Mannschaftswertung. Mit über 10% der Teilnehmer/GS dominiert der DGCTT den DHV OLC. Es werden allein durch Mitglieder des DGCTT über 12.600 km dokumentiert.
Regina Glas kann mit den deutschen Drachenmädels erfolgreich dem WM-Titel bei der Drachen-Damenweltmeisterschaft in den USA verteidigen.
Der Fly and bike am 7.9.2002 hat endlich wieder einmal regen Zulauf. 18 Teilnehmer radeln und fliegen um die Ehre, es gewinnt Christoph Kirsch (d.Ä.).

2003  Wir haben eine neue Wetterstation aufgestellt (erreichbar unter 0160/96643891), nach einigen Anlaufschwierigkeiten werden hier wie gewohnt Windgeschwindigkeit und –richtung abzufragen sein.
Dank unseres neuen (und noch mal vergrösserten) Startplatzes haben wir die Möglichkeit, eine internationale Bayrische Meisterschaft für Drachen und Starrflügler ausrichten zu können. Vom 29.05. bis zum 01. 06. fliegen (leider nur) 22 Piloten um den Meistertitel. Bayerischer Meister wird Rich Liebig, Vizemeister wird Oliver Straten und Dritter Hans Kiefinger.  Beste Dame (Platz 5) wird Rosi Brams, bester Starrflügler (Platz 6) Gerhard Ludwig.
Den Mendepokal Drachen 2003 gewinnt Oliver Straten (536 Punkte) vor Stephan Rüttger (404 Punkte) und Noldi Schmid (231 Punkte).
Das super Wetter (Jahrhundertsommer) führt wieder zu reger Teilnahme im Wallberg XC. In der offenen Klasse gewinnt Johannes Sturm (411 Pkt.) vor Sepp Gschwendtner (393 Pkt.) und Willi Brunner (334 Pkt.). In der Sportklasse gewinnt unter 26 Teilnehmern Ulrich Probst (305 Pkt.) vor Bernd Hübner (249 Pkt.) und Babsi Lacrouts (201 Pkt.). Die Sachpreise werden vergeben im Rahmen des Rottacher Seefestes.
Im Mendepokal Gleitschirm 2003 setzt sich Sepp Gschwendtner (553 Pkt.) vor Willi Brunner (434 Pkt.) und Bernd Hübner (319 Pkt.). Der Mendepokal Gleitschirm wird im Jahr 2004 nicht mehr stattfinden, wir haben mit dem Wallberg XC einen hochwertigen Wettbewerb im Bereich Gleitsegel.
Herausragende Flüge waren zwei Flüge sehr früh im Jahr, ein Zielrück mit 55 km am 25. März von Martin Walleitner und ein FAI-Dreieck mit 85 km am 28. März von Sepp Gschwendtner. Außerdem zwei Flüge sehr spät im Jahr (für den Startplatz Wallberg jedenfalls), nämlich eine Alpenhauptkammüberquerung am 13. August. Toni Haslauer fliegt 160 km nach Lienz in Osttirol, ähnlich weit (mit GPS-Ausfall) Otto Schulz.

Auch im OLC setzten sich unsere Clubmitglieder wieder an die Spitze. Torsten Hahne wird Deutscher Meister in der Sportklasse (mit 1002 Punkten knackt er die 1000er-Marke und gewinnt auch die Gesamtwertung!!). In der Offenen Klasse wird Sepp Gschwendtner Vizemeister (mit 941 Punkten). Babsi Lacrouts wird Deutsche Meisterin (557 Punkte). Auch die Mannschaftswertung geht mit 2777 Punkten an den DGCTT. Wir stellen 37 Teilnehmer im OLC und auch unser Drachenflieger können sich mit Oliver Straten (11. Platz mit 875 Punkten) einen Spitzenplatz sichern.
Der alljährliche Clubausflug führt vom 19. bis 21. September nach Greifenburg. Mit herrlichsten Wetter kann hier auch unsere Clubmeisterschaft unter besten Bedingungen stattfinden. 

2004  Im Februar veranstalten wir erstmalig  ein „Rodel und Flieg“. Es stellt sich heraus, dass ein Rodel-Massenstart ungleich mehr Gefahren birgt als 10 Jahre intensivstes Drachen- und Gleitschirmfliegen. Gewinner wird beim Rodeln Martin Walleitner, der Gesamtsieger wird Noldi Schmid.
Das Streckenflugjahr am Wallberg ist heuer vom Wetter her eher durchwachsen, trotzdem haben wir insgesamt im Wallberg-XC 2004  47 Teilnehmer. Ca. 5125 (!!)  Streckenkilometer werden geflogen, Sieger in der Offenen Klasse wird Stefan Bocks mit 511,12 Punkten und in der Sportklasse Torsten Hahne mit 418,72 Punkten. Beste Dame wird Christina Roedel-Schmid auf dem 6. Platz in der Sportklasse mit 237,62 Punkten. Die Preise (für jeden war was dabei) im Wert von über € 5.000,00 werden Mitte Juli im Rahmen des Rottacher Seefestes vergeben.
Im Mendecup, der nur noch für Hängegleiter ausgetragen wird, gewinnt Stephan Rüttger mit 219 Punkten.
Auf vielfachen Wunsch wird die Clubmeisterschaft 2004 wieder als Streckenflugwettbewerb für Drachen und Gleitschirme veranstaltet und findet vom 29. bis 31. Mai statt. Der Gewinner ist Noldi Schmid mit 87,51 Punkten.
Die sportlichen Erfolge unserer Clubmitglieder können sich auch heuer sehen lassen, obwohl wir den DHV-OLC nicht mehr so dominieren können wie die vielen Jahre zuvor. In der offenen Klasse kann sich Sepp Gschwendtner den 9. Platz sichern, in der Sportklasse wird Torsten Hahne Vizemeister. In der Mannschaftswertung erreichen wir nur den 4. Platz und in der Damenwertung kommt Babsi auf den 3. Platz.
Durch unseren neuen Kircherl-Startplatz, der jetzt immer mehr angenommen wird (und durch das Startverbot an der Alm in den thermisch aktivsten Zeiten) haben wir heuer praktisch keine Startunfälle mehr und auch die gesamte Unfallsituation verläuft insgesamt immer positiver.
Im Bereich des Ausgangs der Bergstation wird eine große Infotafel aufgestellt, jetzt kann sich kein Gastflieger mehr rausreden, das hab ich ja nicht gewusst.
Der Clubausflug geht im Herbst nach Galtür im Paznauntal. Unterkunft, Verpflegung und Betreuung sind perfekt und das Wetter kann auch nicht besser sein. Einige unfreiwillige Stunts unserer Clubmitglieder im starken Talwind verlaufen ohne gravierende Folgen.

2005  Der Startplatz am Kircherl ist mittlerweile gut eingeführt, auch die Gastflieger und die letzten Bedenkenträger unter den Clubmitgliedern haben erkannt, dass dieser Startplatz bei Thermik und Talwind einfach sicherer ist. Trotz vieler Starts hatten wir auch im vergangen Jahr am neuen Startplatz keine Unfälle. Die Sperrung des Startplatzes an der Alm im Sommer ab 13.00 Uhr hat sich weiter bewährt, so war auch im vergangen im Jahr am Startplatz Alm kein Startunfall zu verzeichnen.
Leider haben die Almbauern mit dem Bau einer Straße zur Hintermaueralm unseren Startplatz Alm fast zur Hälfte unbrauchbar gemacht. Zunächst war nur eine geringfügige Verbreiterung geplant, nachdem aber der Naturschutz einem weitergehenden Umbau zugestimmt hat, wurde eine “Almstraße“ gebaut, die natürlich auch dem Neubau der Alm dient.
Da der Startplatz Alm wegen der Straße nur noch teilweise nutzbar ist, wurde der Startplatz von oben gesehen nach links verbreitert. Dazu soll die Schneise nach links um ca. 20 m verbreitert werden, die erste Hälfte konnte noch im Herbst erledigt werden. Durch die Holzfällaktion ist jetzt nach links ein Startplatz dazugekommen, im kommenden Herbst soll noch einmal ausgeholzt werden, dann wird auch noch weiter links eine weitere gute Startmöglichkeit hinzukommen.
Diesmal herrschte bei beiden Seefesten kein Flugwetter, trotzdem flog beim Rottacher Seefest Noldi mit dem Drachen zur Point. Wenigstens wurden wir diesmal bei der Siegerehrung des Wallberg-XC nicht von Sturm oder Regen vertreiben. Beim Tegernseer war Noldi nicht ganz allein, Willi Dirmhirn von den Lenggriesern leistete ihm Beistand.
Ein Highlight im Clubleben hatten wir im Herbst, der DGCTT wurde 30 Jahre alt, und ist damit einer der ältesten Tuchfliegerclubs. Dies war Anlass genug, alle Clubmitglieder am 05.11.2005 zu einem gemütlichen Abend ins Cafe Kreuz einzuladen. Gut 60 Personen waren der Einladung gefolgt und konnten, wie ich meine, einen netten Abend beim Ratsch mit alten Fliegerfreunden verbringen. Besonders hat mich gefreut, dass auch viele nicht mehr aktive Drachenflieger aus der Anfangszeit des Drachenfliegerclubs Tegernseer Tal gekommen sind. Unser Mitglied Nr. 1, Peter Janssen, brachte uns in Erinnerung, wie es in der Pionierzeit des Drachenfliegens zuging.
Unser Clubausflug geht wieder nach Bassano, hier hat vor allem das Hotelgewerbe unseren Chaoshaufen gut im Griff. Das Wetter spielt auch mit, das Gastronomische ist gewohnt erfreulich, also wieder mal ein voller Erfolg.
Sportlich steht der Club gut da, nur leider können wir im OLC in der Mannschaftswertung "nur" den dritten Platz belegen. In der OLC-Liga halten wir den zweiten Platz und im OLC mit Torsten Hahne in der Sportklasse den ersten Platz. Torsten ist damit Deutscher Meister in dieser Klasse. Burkhard Martens belegt in der Sportklasse und Babsi Lacrouts in der Damenwertung im OLC jeweils den dritten Platz. 
Den Wallberg XC 2005 gewinnt in der offenen Klasse Johannes Sturm und in der Sportklasse Torsten Hahne, der auch mit der höchsten Punktzahl Gesamtsieger wird.
Die Clubmeisterschaft kann Kamilo Schuster vor Axel Stuckenberger und Burkhard Martens für sich entscheiden.

2006 Leider haben wir im Jahr 2006 kurz hintereinander zwei Clubmitglieder verloren, die durch tragische Ereignisse mitten aus dem Leben gerissen wurden. Am 18. Juni verstarb überraschend Klaus Fischer, kurze Zeit später verunglückte am 25. Juni Sepp Reifenstuhl mit dem Motorrad tödlich.
Das wichtigste Ereignis war im vergangenen Jahr die Ausrichtung der internationalen Bayer. Meisterschaft im Gleitschirmfliegen am Wallberg. Durch die großartige und engagierte Hilfe einer größeren Anzahl von Clubmitgliedern aber auch nicht zuletzt wegen des guten Wetters wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Wir haben dadurch unseren Verein hervorragend in der Öffentlichkeit und in GS-Fliegerkreisen präsentiert. Die Helfer erhielten bereits im Dezember durch ein Helferessen im „Alpenwildpark“ eine kleine Anerkennung. Ich bedanke mich hiermit noch einmal bei allen die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Wettbewerbs beigetragen haben.
Am Startplatz Alm wurde im Herbst die Schneise nach links noch einmal deutlich verbreitert. Die Wallbergbahn stellte für die Baumfällaktion wieder zwei Mann ab, so dass wir nichts dafür bezahlen mussten. Insgesamt waren über 50 Bäume zu fällen und zur Straße zu ziehen. Es war doch etwas mehr als im letzten Jahr. Die erforderliche Daxenräumaktion konnten wir während der Revision der Bahn im November durchziehen, wegen des guten Wetters war es vorher nicht möglich, da gerade an den Wochenenden oft sehr viel Wanderer unterwegs waren. Auch diesmal waren genug freiwillige Helfer anwesend und nach zwei Stunden waren die Daxen zusammengeräumt. Da das Wetter entsprechend geeignet war,  wurden die Daxenhaufen anschließend sofort verbrannt. Durch die Holzfällaktion ist jetzt nach links ein  weiterer Startplatz dazugekommen. Wenn dort bei Gelegenheit im Frühjahr die lockeren Steine entfernt werden, wird das ein ganz brauchbarer Startplatz.
Diesmal hatten wir beim Rottacher Seefest mal wieder Glück mit dem Wetter und es konnte geflogen werden. Endlich war beim Wallberg-Crosscountry eine Siegerehrung ohne Regen und Sturm möglich. Beim Tegernseer Seefest entschlossen wir uns aufgrund der Wetterprognosen keine Bewirtung auf der Point zu machen, da nicht mit vielen Fliegern zu rechnen war. Da aber doch einige zu Point flogen, werden wir künftig für solche Fälle eine Lösung finden.  
Zum  Clubausflug ging’s auch in diesem Jahr wieder nach Bassano. Nachdem der letztjährige wie immer super war und die Organisation bei Silvia unkompliziert abläuft, fiel die Entscheidung nicht schwer.
Ein bissl Statisitk des vergangenen Jahres. An 123 (2006: 155) Tagen herrschte fliegbares Wetter am Wallberg (Einträge im Flugbuch mehr als 2). In 2006 hatten wir seit 10 Jahren die niedrigste Anzahl von Starts, noch weniger als 2005. Die Anzahl der Hängegeleiterstarts ist zwar leicht gestiegen, aber nur, weil von den 80 Starts 46 allein auf Noldi fallen.

2007  Der Winter 2006/2007 hat zum Glück für die Clubkasse und auch uns Flieger ja fast nicht statt gefunden. So wurde in den Monaten von Januar bis April soviel am Wallberg geflogen wie schon lange nicht mehr in dieser Jahreszeit. Das gute Frühjahr hat dafür gesorgt, dass die Flugfrequenz am Wallberg nicht noch weiter zurückging. Somit wurde der seit 2003 anhaltende Abwärtstrend bei Starts durchbrochen.  
Zum  Clubausflug ging es auch im vergangen Jahr wieder nach Bassano. Es war wie immer ein voller Erfolg. Mann konnte an jedem Tag schön fliegen und unfallfrei verlief der Ausflug auch. Wenn die Teilnehmer in diesem Jahr noch mehr werden, wird Silvia ihren Keller vergrößern müssen. 
Diesmal hatten wir beim Rottacher Seefest super Wetter und es flogen knapp 100 Piloten zur Point, wenn die Frühstarter geduldiger gewesen wären, hätten es sicher noch ca. 30 mehr sein können. Dank unserer beiden Organisationsgenies Tina und Martin lief auch die Versorgung hervorragend.
Beim Tegernseer Seefest herrschte auch Flugwetter, so dass ca. 40 Piloten zur Point flogen, wie immer lief alles in einem familiären Rahmen ab.
An dieser Stelle Danke ich nochmals allen „Seefesthelfern“, die großteils seit Jahren immer die gleichen sind und unermüdlich ihren Beitrag dazu leisten, dass die auf der Point gelandeten Piloten anständig versorgt werden und ganz nebenbei auch Geld in die Clubkasse fließt. 
Leider konnte aus verschiedenen Gründen die Sanierung/Begradigung des Startplatzes Kircherl im vergangenen Jahr nicht durchgeführt werden. Die Zustimmung vom Almbauernvorstand liegt jetzt vor, so dass wir in diesem Jahr angreifen können.
Zur Statistik 2007: An 158 (2006: 123) Tagen herrschte fliegbares Wetter am Wallberg (Einträge im Flugbuch mehr als 2). Die Gesamtzahlen der GS- u. HG-Starts sind bei den Gleitschirmen 3.144 und den HG 82.
Der 1. Vorstand Bernd Hübner und der Kassier Dietmar Kohr stellen sich nicht mehr zur Wahl. In den zurück liegenden 12 Jahren haben sie für den Verein viel erfolgreiche Arbeit geleistet. Beispiele dafür sind unsere Website mit der Adresse www.gleitschirm.de, unsere Wetterstation, die Sommersaisonkarte für Flieger, eine verbreiterte Startschneise an der Alm und natürlich der Startplatz „Kircherl“, dafür einen besonderen Dank an den Bernd. Vor allem der neue Startplatz hat dazu beigetragen, dass am Wallberg jetzt zu jeder Tageszeit sicher gestartet werden kann und dass die Unfallzahlen nach Einführung des Statleiterdienstes an der Alm nochmal deutlich zurück gegangen sind.
Wir danken euch für eure Arbeit und euren Einsatz, die Nachfolger werden sich anstrengen müssen, um diese Arbeit so erfolgreich fortsetzten zu können.

2009  Der Winter war durchwachsen. Bis Ende Januar erstmal kein Schnee, aber als dann die Thermik langsam erwachte, hatten wir Schnee ohne Ende.
Das erste größere Ereignis nach der Hauptversammlung 2009 war unser Clubausflug an den Watles. Anfänglich sah es mit dem Wetter gar nicht gut aus. Diejenigen, welche bereits am Donnerstag angereist waren, wurden von sehr viel Wind begrüßt. Dieser brachte dann zum Abend hin auch noch viel Schnee mit sich. Am Freitagmorgen lagen dann auch 10 cm Neuschnee , allerdings bei strahlend blauem Himmel! Der Schnee verzog sich schnell in höhere Regionen, und so konnten wir am Vormittag bereits fliegen. Thermisch wurde es aber erst am Nachmittag. Vorausgesetzt man war dann am richtigen Ort, ging es auch über 3000 Meter. Am Samstag konnten wir auch fliegen, obwohl es anfänglich sehr bockig war. Nachmittags wurde es deutlich besser und es war nur noch direkt vor dem Startplatz turbulent. Weiter oben war es richtig schön und es ging wieder über 3000 Meter. Am Sonntag waren bei schnell wachsenden Wolken nur noch ein Paar Abgleiter möglich. 
Ein weiteres Highlight waren unsere beiden Seefeste! An beiden Termine war uns das Wetter wohlgesonnen. Beim Rottacher und auch beim Tegernseer Fest kamen sehr viele Piloten zur Point. Zwei von Ihnen schafften es nur bis in den See, was für die beiden zwar nicht besonders lustig war, aber die Zuschauer fanden es trotzdem toll. Ein Pilot schaffte sogar aus aussichtsloser Position mit zuwenig Höhe in perfekter Manier an der Rottacher Uferpromenade zu landen, ohne nass zu werden oder Schaden anzurichten.Leider stürzte unser Clubkamerad Reinhard Kersting beim Tegernseer Seefest mit seinem Drachen ab und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Unserer Info nach ist er wieder voll auf dem Damm.  
Die zwei Grillabende an den Freitagen, an denen die Bahn länger fährt, waren super besucht. Es kamen an beiden Tagen mehr als 40 Leute zusammen. Wir hatten jede Menge Spaß, Durst und schöne Flüge. 
Heuer trafen sich etwa 20 Clubpiloten und Pilotinnen zum „ Walk and Fly“. Leider nahm dieser wunderschöne Bergtag ein tragisches Ende. Beim Flug vom hinteren Sonnwendjoch stürzte unser Clubkamerad Georg Koltermann ab und verstarb noch an der Unfallstelle.  
Der letzte Termin im Jahr 2009 war unser Saisonabschlussfliegen. Es trafen sich etwa 35 Piloten bei gutem Wetter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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