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Auf dieser und den folgenden Unterseiten sind die Fluggeländeregeln für unser Fluggebiet detailliert beschrieben. Bitte lest euch diese vor einer erstmaligen Nutzung genau durch.
Startplatz Alm
Der Startplatz „Alm“ am Wallberg ist vom 15. Mai bis zum 31. August ab 13.00 Uhr gesperrt. Hier darf dann nicht mehr gestartet werden. Bitte weicht auf den Startplatz „Kircherl“ aus (einfach auch das Schild nach dem Ausgang aus der Bergstation anschauen). Wenn auf der Alm gestartet wird, beachtet bitte unbedingt die Fußgänger auf dem Weg unterhalb des Startplatzes. Wenn sich auf dem Weg jemand aufhält, darf nicht gestartet werden, bevor die Startstrecke völlig frei ist. Falls sich ein Unfall mit einem startenden Gleitschirmflieger und einem Fußgänger ereignet, müssen wir damit rechnen, dass dieser Startplatz geschlossen wird. In der Hauptsaison ist an diesem Startplatz ein Startleiter anwesend. Dieses Clubmitglied steht euch für Fragen oder bei Problemen in dieser Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Startplatz Kircherl
Am Startplatz "Kircherl" bitte immer unterhalb des Weges starten. Oberhalb des Weges kann man sein Fluggerät vorbereiten, zum Starten bitte auf alle Fälle runtergehen. Auch wenn weniger Betrieb ist, muss sich an diese Regel gehalten werden. Wenn viel Betrieb ist, bitte oberhalb des Weges fertig machen und schon eingehängt auf den Startplatz gehen. Entweder mit dem Wind den Schirm startbereit ablegen oder sich von den Piloten, die noch nicht starten wollen, helfen lassen.
Tandemfliegen
Gerade an Wochenenden und Feiertagen nutzen unser Fluggelände auch viele gewerbliche Doppelsitzerpiloten. Bitte lasst ihnen Platz zum Starten, die sind (fast immer) sehr schnell in der Luft und für den normalen Freizeitpiloten kommt es glücklicherweise ja nicht auf jede Minute an. Für das Tandemfliegen am Wallberg mussten leider Einschränkungen eingeführt werden, hier dürfen nur noch Clubmitglieder fliegen.

Adler
Wer auf Strecke geht, soll sich bitte vorher die Infotafeln/Infokästen zum Adlerprojekt anschauen. In manchen Jahren brütet in unserer Gegend ein Adlerpärchen, dann dürfen die betroffenen Gebiete nur über Grat oder unter Vermeidung des Horstbereiches angeflogen werden. In der Luft lassen sich die großen Vögel durch uns nicht mehr wirklich stören, im Gegenteil, die nehmen uns für die Flugübungen ihrer Jungen als Bojen her ("schau mal, da bleibt sogar der große bunte Vogel oben, der uns nix tut und den man nicht fressen kann"). Auf Störungen ihres Horstbereiches zur Zeit der Brutpflege reagieren sie aber extrem empfindlich. Das könnte von agressivem Angriffsverhalten bis hin zur Aufgabe des Horstes reichen. Deshalb - einfach Rücksicht nehmen und im Zweifelsfall genügend Platz lassen.
Bucherhang
Neben dem Wallberg gibt's noch den Bucherhang (in Bad Wiessee). Wie der Name sagt "nur" ein Hang, der aber bei bestimmten Windrichtungen nicht nur für's Bodenhandling-Üben sehr interessant sein kann.
Diese paar einfachen Regeln sind für das Miteinander in unserem Fluggelände und die Akteptanz unseres Sportes in der Öffentlichkeit grundsätzlich wichtig. Zum Glück fliegen wir bei uns bis heute noch alle miteinander und haben auch erfreulicherweise relativ wenig Probleme.
Danke dafür und wir hoffen weiterhin auf euer Verständnis und eure Mithilfe.
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